Als Mama von zwei wunderbaren Jungs “darf” ich fast täglich eine Plastiktüte mit nasser oder vollgekleckerter Wäsche mit nach Hause nehmen 🙁 Je kleiner meine Jungs waren, desto häufiger gab es die Plastiktüten. Ehrlich gesagt hat mich das ziemlich genervt. Abgesehen von dem Plastikmüll, waren die Tüten auch so sehr unpraktisch. Ich hole meine Kinder häufig zu Fuß ab und möchte sie nach der Kita dann auf den Arm oder an die Hand nehmen. Ein bisschen kuscheln, genießen, dass wir nach einem Arbeits- und Kitatag uns wieder haben. Wenn dann die Hände durch die Plastiktüten besetzt sind, ist das gar nicht schön…

Ich hörte mich bei anderen Mamas und Kitas um und stellte ganz schnell fest, dass auch viele andere Mütter und Einrichtungen keine Lust mehr auf diese Massen an Plastiktüten haben. Also überlegte ich mir für uns eine Alternative. Auf jeden Fall sollte die Alternative waschbar,- wasser,- und geruchsdicht sein. Schick aussehen und vor allem praktisch! Ja, und was heißt praktisch für mich jetzt genau? Praktisch bedeutet für mich auf jeden Fall die Hände für meine Kinder frei zu haben. Egal ob ich mit dem Radl oder zu Fuß in der Kita bin. Also sollte es etwas rucksackähnliches sein.

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Seitdem mein Sohn 2,5 Jahre alt ist, liebt er lila. Anfangs dachte ich, es sei nur eine kurze Phase und ginge gleich wieder vorbei. Immer häufiger sagte er, dass lila seine Lieblingsfarbe sei. Mein Motto: Farben sind für alle da! Auch für Jungs! Ich habe es schon immer gemocht ihn farbenfroh anzuziehen. Und so entstanden immer mehr lilafarbene Teile.

Mein Sohn liebt nicht nur die Farbe lila, sondern auch mit mir die Stoffläden zu durchstöbern. Als wir an einem verregneten Samstag zu meinem Lieblingsstoffhändler fuhren, handelten wir im Auto noch einen Deal aus (wir handeln gerne Deals aus :-)) : “Du darfst dir zwei Stoffe aussuchen”. Zielgerichtet ging er in den Laden und entdeckte einen lilafarbenen Stoff mit weißen Ankern. Ich selber hatte den Stoff gar nicht gesehen, denn er lag weiter unten im Regal. Vor Freude ist er in die Luft gesprungen und rief durch den halben Laden “Mamaaaaaa, den Stoff möchte ich haben”. “Und den auch noch”. Der zweite Stoff war ein schönes, sommerliches grasgrün.

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Kreativitätsexplosion wie alles entstand Snyggli Blogbeitrag

Als mein erster Sohn 2015 geboren wurde, entdeckte ich viele farbenfrohe Klamotten die andere Kinder trugen. In Läden konnte ich insbesondere für Jungs kaum bunte Kleidung finden. Voller Bewunderung stellte ich fest, dass diese wunderschönen, bunten Hosen, Shirts, Jacken und Mützen selber genäht wurden. Zu diesem Zeitpunkt stelle es mich vor eine unlösbare Aufgabe. Woher kaufen? Wie funktioniert das mit dem Selbermachen? Welcher Stoff ist der richtige? Welche Schnittmuster wurden verwendet? Was gibt es zu beachten? Trotzdem wollte ich unbedingt, dass auch mein Sohn bunte, fröhliche, individuelle Kleidung tragen kann.

Also begann ich mit dem „Nähen“: Ich lieh mir die 50-Jahre alte Pfaff-Nähmaschine von meiner Schwiegermutter, baute sie auf unserem Esstisch auf, kaufte Stoff und versuchte mich an meiner ersten Mütze. Anstatt ein Schnittmuster zu nehmen, hatte ich hier schon meine eigene Vorstellung, die ich ohne Vorwissen umsetzen wollte. Es sollte eine spezielle Zipfelmütze sein. So weit, so gut. Bis dahin funktionierte mein erstes Nähprojekt schonmal. Herausfordernd wurde es dann beim Bündchen annähen – totales Neuland -> Youtube Tutorials *grins*. Nach einigen Umwegen und Herausforderungen im räumlichen Vorstellungsvermögen war ich stolz auf meine erste selbstgenähte Mütze, die dann auch noch passte.

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Nun kann ich es euch endlich sagen… Test Gleichzeitig bin ich ein bisschen aufgeregt euch endlich „Snyggli“ zeigen zu können. […]

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